Beleuchtung rund um Land- und Tierwirtschaft lässt sich in mehrere Bereiche gliedern: Zum einen in Beleuchtung für Stallungen, zum anderen in das richtige Licht für den Hof und die weitere Verarbeitung. Besonders wichtig sind hier die Hygiene und das Tierwohl.

Verordnungen wie die Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung beschreiben, welche gesetzlichen Mindestanforderungen im Bereich der Stallungen an die Beleuchtung gestellt werden. Für verschiedene Tierarten sind unterschiedliche Anforderungen zu berücksichtigen, da sich die visuelle Wahrnehmung der einzelnen Arten unterscheidet. Das richtige Licht reduziert hier Stress: Eine geringe Blendung, gleichmäßige Ausleuchtung der Umgebung und Flackerfreiheit tragen zum Wohlergehen der Tiere bei. Sie spielen deshalb eine bedeutende Rolle bei der Stallbeleuchtung.

In landwirtschaftlichen Betrieben sind Werkstätten zur Maschinenwartung keine Seltenheit. Hier sind vor allem die Resistenz gegenüber chemischen Stoffen sowie eine leichte Reinigung das A und O. Bei der Produktgewinnung, beispielsweise dem Melken, ist eine hohe Farbwiedergabe von Vorteil. Durch eine hohe Farbwiedergabe lässt sich das gewonnene Produkt besser beurteilen: Eine visuelle Sichtkontrolle ist nur mit einer zuverlässigen Farbwiedergabe möglich.

Zwei Pferde stehen in ihren Boxen in gleichmäßigem Licht.
Eine gleichmäßige Ausleuchtung der Umgebung und flackerfreies Licht tragen zum Tierwohl bei.
Schweine stehen in ihren Stallungen in gleichmäßigem Licht.
Die Beleuchtung muss je nach gehaltener Tierart auch starken chemischen Belastungen standhalten. In der Schweinehaltung ist eine Beständigkeit der LED-Leuchten gegenüber Ammoniak unabdingbar.

Anforderungen an Beleuchtung in der Land- und Tierwirtschaft

  • Leuchten müssen leicht zu reinigen sein, unter Umständen mit dem Hochdruckreiniger: Schutzart IP69K

  • Je nach Tierart Resistenz der Leuchten gegenüber Ammoniak oder Schwefelwasserstoff

  • Hohe Farbwiedergabe zur farblichen Beurteilung von Rohprodukten

  • Tierwohl gerecht: Flackerfrei und die richtige Spektralverteilung für die gehaltenen Tiere